Knappe Niederlage gegen Klosterneuburg

SKN St. Pölten Basketball vs. BK IMMOunited Dukes

81:88 (23:14, 43:35, 61:58)

Mittwoch, 19 Uhr – bet-at-home Arena, St. Pölten

Dass der SKN St. Pölten nach der Zwischenrunde auf Rang fünf liegen würde, war schon vor der letzten Runde klar. Auf die leichte Schulter nahm die Truppe von Andreas Worenz das Derby gegen Klosterneuburg deshalb aber nicht. Ganz im Gegenteil: Sein Team startete wie aus der Pistole geschossen, führte nach fünf Minuten und einem Oikonomopoulus-Dreier bereits 16:3. Klosterneuburg kam zwar zwischenzeitlich etwas heran, tat sich offensiv aber lange extrem schwer. Lukas Böck stellte per Dreier zwischendurch sogar auf 36:21 für den SKN, ehe die Dukes zumindest defensiv etwas in die Gänge kamen und in der Schlussphase der ersten Halbzeit (43:35) Schadensbegrenzung betrieben.

Je länger das Spiel dauerte, desto besser fanden die Klosterneuburger ins Spiel. Weil die Defensive weiterhin gut stand und vorne endlich auch ein paar Würfe fielen, schmolz der Rückstand der Gäste von Minute zu Minute. Selbst eine erneute Verletzung von Edin Bavcic konnte die Dukes in dieser Phase nicht bremsen. Nach einem 9:2-Run zu Beginn des Schlussabschnitts führten sie dann sogar mit 67:63. Jetzt ging es hin und her: Beim SKN trafen Zvonimir Cutuk und Steven Kaltenbrunner von draußen, bei den Dukes Benni Danek und Lennart Burgemeister, der wenig später per And-One endgültig das Pendel Richtung Klosterneuburg ausschlagen ließ.

Chris Ferguson, Spieler St. Pölten: „Wir haben stark begonnen und gut zusammengespielt. Ab Ende der ersten Halbzeit haben wir aber den Rhythmus verloren und, wie schon in den letzten Spielen, nichts mehr getroffen. Sie wollten wirklich gewinnen, wir hatten nicht genug Feuer.“

Zvonimir Cutuk, Spieler St. Pölten: „Erst möchte ich den Dukes zu einem guten Spiel gratulieren. Wir müssen uns jetzt auf die Playoffs vorbereiten und an unser nächstes Spiel denken.“

Valentin Bauer, Spieler Klosterneuburg: „Wir haben heute sehr unkonzentriert begonnen, uns dann aber nach und nach gefunden. Für uns ist es schlimm, dass sich Edin Bavcic wieder verletzt hat. Hoffentlich ist es nicht so schlimm, noch einen Verletzten können wir nicht gebrauchen. Auswärts in St. Pölten gewinnen tut aber natürlich gut, weil das extrem schwer ist.“ 

Benedikt Danek, Spieler Klosterneuburg: „Wir sind schlecht gestartet, haben in der zweiten Halbzeit aber an Intensität zulegen können. Am Schluss haben wir das Spiel über die Defensive verdient gewonnen. Ab sofort gilt die volle Konzentration aber unserem Playoff-Gegner Wels.“

Beste Scorer: Ferguson 18, Wonisch 15, Böck, Oikonomopoulus je 14 bzw. Bauer 18, Jakubowski 17, Burgemeister 16.