Overtime Niederlage in Oberwart

UNGER STEEL Gunners Oberwart vs. SKN St. Pölten Basketball

89:86 (17:16, 29:38, 51:58, 72:72)

Mittwoch, 19 Uhr – Sporthalle Oberwart

Beide Mannschaften mussten in diesem Spiel auf wichtige Stützen verzichten. Die Niederösterreicher waren gar nur zu acht nach Oberwart angereist, von diesem Umstand merkte man aber in der ersten Halbzeit wenig. Der SKN startete gut und führte bis knapp vor dem Ende des ersten Viertels stets, die Burgenländer blieben aber immer in Schlagdistanz und krallten sich noch die Führung. Im zweiten Spielabschnitt war es wieder St. Pölten, die sich sofort einen Vorsprung herausspielten und den Gastgeber auch defensiv unter Kontrolle hatten. Ein ums andere Mal wurde Jagsch freigespielt und dieser traf seine Distanz-Würfe eiskalt. Zur Halbzeit führten die Niederösterreicher verdient mit 38:29.

Auch nach der Pause waren die Niederösterreicher am Ball und bauten den Vorsprung zur Viertelmitte auf 17 Punkte aus. Danach riss der rote Faden komplett und die Gunners nutzten die Unachtsamkeiten des SKN aus, um in 150 Sekunden den Rückstand auf sieben Punkte zu reduzieren. Im Schlussabschnitt merkte man den St. Pöltnern den Kräfteverschleiß deutlich an. Die Oberwarter holten immer mehr auf und gingen eine Minute vor Schluss in Führung. Der SKN glich im Gegenzug sofort aus und hatte sogar noch die Chance auf den Sieg in der regulären Spielzeit, die Ferguson vergab. In der Verlängerung setzte sich keine Mannschaft ab und beide Mannschaften kämpften um jeden Ball. Erst zwei Dreier von Pruitt riss kurz vor Ende eine kleine Lücke zwischen beide Teams, die bis zur Schlusssirene bestehen blieb und den Oberwartern einen 89:86-Kampfsieg bescherte.

Horst Leitner, Coach Gunners: „Gratulation an meine Mannschaft. Es war ein schwieriges Spiel mit vielen Sequenzen, die viel von uns fordern. Wir haben guten Charakter gezeigt und uns durchgebissen.“

Sebastian Käferle, Spieler Gunners: „Wir haben uns anfangs sehr schwergetan und haben nicht den Plan verfolgt, den wir uns vorgenommen haben. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit aber selber aus dem Schlamassel herausgezogen, haben zusammen verteidigt und wichtige Rebounds geholt und am Ende die wichtigen Würfe getroffen. In der zweiten Halbzeit haben wir einen guten Job gemacht und dieser Sieg ist fürs Selbstvertrauen enorm wichtig.“

Andreas Worenz, Coach SKN: „Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Wir haben 45 Minuten gekämpft, im letzten Viertel ist uns dann die Kraft ausgegangen. Wir werden weiterarbeiten und bereit sein für die Playoffs.“

Jakob Wonisch, Spieler SKN: „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit eine gute Führung herausgearbeitet, die wir in den letzten paaren Minuten wieder hergeschenkt haben. In der Overtime ist es sich knapp nicht ausgegangen.“

Beste Werfer: Pruitt 24, Patekar 19, Käferle 18, bzw. Wonisch 30, Jagsch 18, Ferguson 15