Knappe Pleite gegen Bulls

Kapfenberg Bulls vs. SKN St. Pölten Basketball

72:64 (15:16, 37:42, 56:55)

Mittwoch, 19 Uhr – Sporthalle Walfersam, Kapfenberg

Die Gastgeber verschliefen den Start und waren bereits nach knapp mehr als zwei Minuten mit 2:8 im Rückstand. Die St. Pöltner holten viele Offensivrebounds und hatten somit immer wieder zweite und dritte Wurfchancen, die sie auch nutzten. Nach einer zwei-minütigen Schaffenspause, in der keine zählbaren Erfolge beider Teams zu buche standen, fanden die Bulls ihren Rhythmus und kamen bis zur Viertelsirene auf 15:16 heran. Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste wieder den besseren Start, doch mit einem 6:0-Run und einem bärenstarkem Herrera waren die Steirer wieder auf Schlagdistanz. Die letzte Minute nutzte der SKN um mit fünf Punkten den Vorsprung zur Pause auf 42:37 zu erhöhen.

Nach der Halbzeit stellten Koka und Moschik sofort die Führung für die Bulls her. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und beide Mannschaften kämpften um jeden Ball. Die Steirer setzten sich auf bis zu sieben Punkte ab, das Ende des Viertels gehörte dem SKN, der mit einem 8:2-Run nur einen Punkt Rückstand vor dem letzten Spielabschnitt hatte. Bei beiden Mannschaften stand nun die Defensive im Mittelpunkt und jeder Punkt musste hart erkämpft werden. Vier Minuten vor dem Ende verkürzte der SKN den Rückstand auf drei Punkte, konnte aber die nächsten sieben Angriffsversuche nicht nützen und so vergaben die Niederösterreicher die Chance auf einen möglichen Sieg. Die Bulls gewannen das sehr spannende Basketball-Spiel gegen St. Pölten mit 72:64.

Mike Coffin, Trainer Bulls: „Nach einem schlechten Start haben wir in der Defense besser gespielt und haben nur 22 Punkte in der zweiten Halbzeit zugelassen. Das ist unser Ziel, dass wir auf unsere Defense bauen.2

AJ Turner, Spieler Bulls: „Es war ein hartes Spiel. Wir haben in der zweiten Halbzeit eine sehr gute Defense gespielt und haben besser am Rebound gearbeitet. Wir haben mannschaftlich gut gespielt und diesen Sieg verdient.“

Andreas Worenz, Coach SKN: „Schade, wir haben ein paar Phasen gehabt, wo es nicht rund gelaufen ist. Ich finde, wir waren heute nicht die schlechtere Mannschaft, aber wir haben phasenweise einfach die Nerven weggehaut.“

Steven Kaltenbrunner, Spieler SKN: „Wir haben heute fast vier Vierteln konzentrierten Basketball gespielt und mit den Bulls mitgehalten. Die letzten zwei Minuten haben uns dann das Genick gebrochen“

Beste Werfer: Krstic 14, Herrera und Turner je 12 bzw. Ferguson 15, Wonisch 14 Jagsch 9