Sieg in Klosterneuburg

BK IMMOunited Dukes vs. SKN St. Pölten Basketball

73:77 (18:15, 37:30, 51:54)

Mittwoch, 19 Uhr – Happyland, Klosterneuburg

Das NÖ-Derby hielt vom Aufwurf an, was im Vorfeld versprochen wurde. Rassige Szenen, Dunks und einige Führungswechseln standen im ersten Viertel an der Tagesordnung, das mit einer 18:15-Führung von den Dukes endete. Nach 90 Sekunden glichen die St. Pöltner aus und konnten in weiterer Folge auch kurz in Führung gehen. Beide Mannschaften kämpften lange Zeit und Punkte waren Mangelware. In der Schlussminute des zweiten Viertels schalteten die Dukes einen Gang höher und zogen mit einem 6:0-Run zur 37:30-Pausenführung davon.

Zwar starteten die Dukes gut ins dritte Viertel, doch nach und nach übernahmen die St. Pöltner das Zepter. Mit einem Viertelübergreifenden 21:0-Run (!) zündeten sie ein wahres Offensiv-Feuerwerk und führten mit 68:51. Die Klosterneuburger fokussierten sich nochmals und versuchten das Spiel zu drehen, näher als vier Punkte kamen sie den Landeshauptstädtern aber nicht mehr. Der SKN gewann die Partie verdient mit 77:73.

Damir Zeleznik, Trainer Dukes: „Gratulation an St. Pölten. Sie haben heute in einer wichtigen Phase des Spiels fast jeden Wurf von außen getroffen und haben von unserer schlechten Wurfquote profitiert, die wirklich unterirdisch war. Man gewinnt Spiele nur, wenn man trifft.“

Alex Laurent, Spieler Dukes: „Wir sind gut in das Spiel gestartet und haben super zusammengespielt. Zweite Halbzeit ist St. Pölten stark herausgekommen und Krayem hat seine Würfe getroffen. St. Pölten hat die Verteidigung gewechselt und wir haben unsere offenen Würfe nicht getroffen. Das war heute der Unterschied.“

Andreas Worenz, Coach SKN: „Ich freue mich sehr über den Sieg. In Klosterneuburg zu gewinnen ist immer sehr schwer. Ich bin noch nicht ganz zufrieden, an dem müssen wir arbeiten. Vor allem, dass wir am Ende das Spiel nochmals spannend machen, das müssen wir das nächste Mal vermeiden.“

Roman Jagsch, Spieler SKN: „Gratulation an die Mannschaft. Wir haben hart gekämpft und immer wieder einen Run gehabt. An den zwischenzeitlichen Fehlern müssen wir in den nächsten Wochen arbeiten.“

Beste Werfer: Bauer 23, Laurent 19, Burgemeister 9 bzw. Krayem 22, Ferguson 12, Böck 10