Sieg gegen Wels

SKN St.Pölten vs Raiffeisen FLYERS Wels

79-64 (18-18, 36-33, 56-47)

Viele Augen blickten am Samstag gespannt in die niederösterreichische Landeshauptstadt, wo Chris Ferguson sein Debut für den SKN gab. Mit Wels war allerdings ein ebenbürtiger Gegner zu Gast, der sich mit seiner druckvollen Spielweise einen frühen Vorsprung erarbeitete. St. Pölten gelang es aber, das Tempo der Flyers mitzugehen und trotz Neuverpflichtung früh einen Rhythmus zu finden. So konnte bis Ende des ersten Abschnitts die Welser Führung egalisiert werden (18-18). Im zweiten Vierteln waren es vorerst erneut die Oberösterreicher, die den Takt vorgaben, doch die Heimmannschaft schaffte es nun immer besser, am Rebound ihre körperliche Überlegenheit auszuspielen, bis zur Halbzeitpause riss der SKN so die Führung an sich (36-33).

Frisch aus der Kabine konnten die Welser nicht dieselbe Intensität an den Tag legen wie noch in Hälfte eins, auch die Würfe wollte nun nicht mehr so hochprozentig fallen. St. Pölten hingegen wirkte nun äußerst fokussiert und konnte seine Führung so bis Viertelende auf 56-47 ausbauen. Im letzten Abschnitt zeigte Power Forward Ferguson, dass er Inside nach wie vor nur schwer zu stoppen ist und sorgte dafür, dass St. Pölten bei seinem Comeback einen ungefährdeten 79-64-Sieg eroberte.

Felix Angerbauer, Spieler St. Pölten: „Die Welser haben mit viel Druck gespielt, wie man sie kennt. Aber wir hatten einen guten Gameplan von unserem Trainer. Zuerst haben wir noch schleißige Defense gespielt, aber dann sind wir immer besser ins Spiel gekommen, haben mehr Druck gemacht und verdient gewonnen.“

Chris Ferguson, Spieler St. Pölten: „Sie haben hart gespielt, aber wir wussten, dass sie ein schnelles, defensiv hart arbeitendes Team sind. Wir wussten also, dass die erste Hälfte eine knappe Angelegenheit sein wird, dass es für sie aber schwer wird, in der zweiten Halbzeit genauso zu spielen. So konnten wir uns absetzen. Außerdem haben bei ihnen einige große Spieler gefehlt und wir konnten den Rebound kontrollieren. Wir haben wirklich gut zusammengespielt, darauf können wir aufbauen.“

Lukas Reichle, Spieler Wels: „St. Pölten war die bessere Mannschaft heute. Wir haben die erste Halbzeit ganz gut mitgehalten, aber dann sind wir eingebrochen.“

Beste Scorer: Omar Krayem 16, Christopher Ferguson 14, Christopher Ferguson 12 bzw. Davor Lamesic 16 (15 Reb), Jan Razdevsek 14, Austen Awosika 12.