Niederlage gegen Gmunden

Swans Gmunden vs. SKN St. Pölten Basketball

82:72 (24:19, 45:43, 65:58)

Mittwoch, 19 Uhr – Volksbank Arena, Gmunden

 

Auswärts gegen den Tabellenführer – auf St. Pölten wartete in Gmunden keine leichte Aufgabe. Die Niederösterreicher reisten nach der Qualifikation für die Top-Sechs aber mit viel Selbstvertrauen an den Traunsee und zeigten dieses von der ersten Minute an. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, die Führung wechselte alleine im ersten Viertel, welches mit 24:19 an die Swans ging, sechsmal. Im zweiten Abschnitt bauten die Gmundner den Vorsprung – angeführt von Enis Murati – sukzessive aus und lagen nach wenigen Minuten bereits zweistellig voran. Doch die St. Pöltner ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und kämpften sich bis zum Ende der ersten Halbzeit wieder auf minus zwei (43:45) heran.

Nach dem Seitenwechsel, war es auf Seite der Gmunder erneut Murati, der Verantwortung übernahm und dafür sorgte, dass der Vorsprung seiner Schwäne wieder anwuchs. Die Oberösterreicher profitieren nun immer wieder von ihrer Rebound-Überlegenheit, die immer wieder zweite Chancen ermöglichte. Da beide Teams nicht ihren besten Tag aus der Distanz erwischt hatten, waren diese zweiten Versuche umso wertvoller. Vor dem entscheidenden Abschnitt stand es somit bereits 65:58 für die Swans. Zwar zeigte sich der SKN erneut kämpferisch, sodass auch der Vorsprung der Heimmannschaft zwischenzeitlich kleiner wurde. Mitte des Viertels reagierte Truppe von Head Coach Anton Mirolybov allerdings mit einem 10:3-Run und sorgte damit auch gleich für die Vorentscheidung. Endstand: 82:72 für die Swans.

Daniel Dolenc, Spieler Gmunden: „Als die Intensität nachgelassen hat, haben wir die Kontrolle über das Spiel verloren. Wir sind wirklich gut, wenn wir unser Spiel spielen und defensive Fehler vermeiden. Wir haben aber zu viele einfache Körbe zugelassen. Als wir diese minimiert haben, haben wir gewonnen.“

Stephon Jelks, Spieler Gmunden: „Wir wollten stark starten. Wir haben auswärts verloren, wollten daheim also den Sieg. Wir haben schlecht geworfen und trotzdem gewonnen.“

Andreas Worenz, Head Coach St. Pölten: „Wir haben das Spiel am Rebound verloren, sie haben dadurch mehr Würfe gehabt und die dann auch hochprozentiger getroffen als wir.“ 

Omar Krayem, Spieler St. Pölten: „Es war ein gutes Spiel beider Mannschaften, beide Seiten waren vorbereitet. Es war ein defensives Spiel, sie hatten im vierten Viertel den entscheidenden Run, aber es war sehr ausgeglichen und umkämpft Wir müssen am Ende des Spiels besser werden, Gmunden hat das gut gemacht. Wir werden daraus lernen.“ 

Beste Scorer: Enis Murati 20, Daniel Dolenc und Toni Blazan je 13 bzw. Omar Krayem 15, Lukas Böck 13, Logan Schilder 10.