Niederlage gegen Kapfenberg

SKN St. Pölten Basketball vs. Kapfenberg Bulls 65:84 (19:17, 34:39, 51:49)

Samstag, 19 Uhr – bet-at-home Arena, St. Pölten

Eine konstante Leistung über 40 Minuten liefern – das war die Vorgaben von St. Pölten Head Coach Andreas Worzen vor dem Duell mit den Kapfenberg Bulls. 30 Minuten sollten es letztlich werden, denn mit dem Serienmeister aus der Steiermark wartete keine leichte Aufgabe auf den SKN. Dabei verlief das Auftaktviertel vielversprechend. Beide Teams begegneten sich absolut auf Augenhöhe, die Niederösterreicher machten vor allem in der Defense Druck und so den Bullen das Leben schwer. Nach zehn Minuten stand es somit auch 19:17 für die Heimmannschaft. In Abschnitt zwei konnte sich die Coffin-Truppe zwischenzeitlich auf plus acht absetzen, vor allem Flügelspieler Eric McClellan war in dieser Phase nur schwer am Zug zum Korb zu hindern. Aber auch der SKN präsentierte sich stark und verkürzte rasch auf minus zwei. Zur Halbzeit lagen die Gäste knapp mit 39:34 voran.

Die Minuten nach der Pause waren von mehreren Führungswechseln geprägt. Auf Seite der St. Pöltenr drückte nun Lukas Böck der Partie seinen Stempel auf, bis Viertelende erkämpften sich die Gastgeber so einen knappen 51:49-Vorsprung. Der Rückstand rüttelte die Bullen wach, denn diese starteten mit einem 14:0-Run in den Schlussabschnitt. St. Pölten wirkte genau in dieser Phase unkonzentriert, die nun defensiv fokussierten Kapfenberger nutzten das eiskalt aus. Allen voran Thomas Schreiner war nun nicht zu stoppen, die Niederösterreicher fanden keine Antwort und mussten nach drei starken Vierteln letztlich eine klare 65:84-Niedelage hinnehmen.

Kostas Oikonomoppoulus, Spieler St. Pölten: „Zuallererst Gratulation an Kapfenberg, sie haben wirklich gut gespielt. Wir hatten Phasen, in denen wir nicht so konzentriert waren, das war unser Problem. Daran arbeiten wir. Unser Blick ist jetzt auf das nächste Spiel gegen Gmunden gerichtet, ich bin guter Dinge.“ 

Roman Jagsch, Spieler St. Pölten: „Drei gute Viertel gegen Kapfenberg reichen nicht. Wir müssen weiter an uns arbeiten und schauen, dass wir es das nächste Mal besser machen.“

Thomas Schreiner, Spieler Kapfenberg: „Es war das erwartet harte Spiel, St. Pölten ist eine super Mannschaft mit super Spielern – allen voran Lukas Böck, einem der besten Spieler der Liga. Und das haben sie heute gezeigt, aber am Ende haben wir dann konzentriert verteidigt und gewonnen.“

Alex Herrera, Spieler Kapfenberg: „Es war ein schweres Spiel, auch wenn wir uns in der zweiten Hälfte absetzen konnten. Aber die ersten Minuten waren ein Kampf, sie haben uns mit ihrer Defense und Intensität das Leben schwer gemacht. Wir hatten dann einen guten Lauf, aber es gibt einige Bereiche, in denen wir besser werden müssen, trotzdem war das heute ein guter Sieg.“ 

Beste Scorer: Lukas Böck 14, Logan Schilder 12, Omar Krayem 10 bzw. Thomas Schreiner 18, Nemanja Krstic 17, Alexander Herrera 15.