Niederlage gegen BC GGMT Vienna

BC GGMT Vienna vs. SKN St. Pölten Basketball

81:71 (26:20, 41:32, 61:51)

Dienstag, 19 Uhr – Hallmann Dome, Wien 

 

Erstmals in dieser Saison war Sky Sport Austria im Hallmann Dome zu Gast – und die beiden Teams dankten es in der Anfangsphase mit großartigen Trefferquoten. Der BC GGMT Vienna verwertete vier der ersten fünf Feldwürfe, war außerdem im ersten Viertel von der Dreierlinie extrem effektiv. Weil aber auch St. Pöltens Shooter Kostas Oikonomopoulos und Jakob Wonisch ihr Visier gut eingestellt hatten, war es ein offener Schlagabtausch. Im zweiten Abschnitt setzte sich beim SKN immer wieder der erst 17-jährige Rashaan Mbemba in Szene, Mitte des zweiten Abschnitts Riss der Faden im Offensivspiel aber etwas. So gelang es den Wienern angeführt von Guard Alex Robinson sich auf bis zu zwölf Punkten abzusetzen. Nach einem weiteren Wonisch-Dreier ging es mit 41:32 in die Pause. 

Der Start in Halbzeit zwei gehörte den Gästen, die den Rückstand mit weiteren Treffern aus „Downtown“ binnen kürzester Zeit egalisierten. Nach einem Time-Out von Luigi Gresta fand der BC GGMT Vienna aber vor allem defensiv wieder in die Spur. Immer wieder zwangen Jason Detrick und Co. die St. Pöltner zu schweren Würfen, in der Transition war man unter dem Korb effizient. So war schnell wieder eine 13-Punkte-Führung hergestellt. Doch St. Pölten gab sich noch nicht auf. Ohne den langzeitverletzten Topscorer Kelvin Lewis und den angeschlagenen Flo Trmal glich der SKN noch einmal auf 68:68 heran, Dreier von Paul Radakovics und Anton Shoutvin, der beim Wurf sogar noch gefoult wurde, entschieden das Spiel aber für den BC Vienna. So schoben sich die Wiener, bei denen Robinson (23 Punkte, 10 Rebounds, 9 Assists) an einem Tribble-Double vorbeischrammte, mit einem 81:71-Erfolg näher an die Tabellenspitze heran.  

Hassan Mustafa Zadeh, Spieler Vienna: „In der ersten Halbzeit haben wir einige Kleinigkeiten falsch gemacht. Sie sind durch unsere Fehler immer wieder zurückgekommen. Am Ende haben wir dann die wichtigen Würfe getroffen und gewonnen. Ein Arbeitssieg!“ 

Petar Stazic, Manager Vienna: „Wir sind mit dem Sieg zufrieden, haben aber phasenweise katastrophal gespielt.“

Andi Worenz, Head Coach St. Pölten: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben dezimiert gekämpft. Am Schluss haben uns die Wiener Dreier sehr wehgetan, diese Würfe haben das Spiel entschieden.“ 

Lukas Böck, Spieler St. Pölten: „Wien hat heut gezeigt, dass sie heute ganz oben mitspielen wollen. Wir hatten heute defensiv wenig entgegenzusetzen, obwohl unsere Intensität und Mentalität gepasst haben. Aber Wien ist in den wichtigen Situationen am Schluss durch Routine und individuelle Stärke zurückgekommen und hat verdient gewonnen.“ 

Beste Scorer: Robinson 23, Shoutvin 19, Shelton, Detrick je 12 bzw.Cutuk 18, Wonisch 15, Oikonomopoulus 14.