Sieg gegen die Timberwolves

SKN St. Pölten Basketball vs. Vienna D.C. Timberwolves

103:63 (30:13, 62:33, 79:53)

Mittwoch, 19.30 Uhr – bet-at-home Arena, St. Pölten 

 

Seit die St. Pöltner aus ihrer Corona-Pause zurückgekehrt waren, hatten sie in der BSL nicht viel zu feiern. Trotz guter Leistungen verlor man nicht nur zwei Spiele Spiele hauchdünn, sondern auch Top-Scorer Kelvin Lewis für den Rest der Saison. Dass sie gegen die Timberwolves unbedingt auf die Siegerstraße zurückkehren wollten, merkte man den Niederösterreichern von Start weg an. Unglaublich entschlossen in der Offensive erspielten sie sich nach wenigen Minuten einen zweistelligen Vorsprung, der nach und nach anwuchs. Die jungen Wiener wirkten völlig überfordert – und kassierten in Halbzeit eins 62 Punkte. 

 

Erst nach der Pause erfingen sich die Gäste, sie starteten mit einem 9:2-Lauf ins dritte Viertel. Mehr als Ergebniskosmetik war an diesem Abend aber ohnehin nicht mehr drinnen. Auf beiden Seiten bekamen alle Spieler reichlich Spielzeit – die auf Seiten des SKN auch jährige Inside-Juwel Rashaan Mbemba zu nutzen wusste. Der 17-Jährige erzielte zehn Punkte und schnappte sich vier Offensiv-Rebounds. Am Ende feierte St. Pölten einen nie gefährdeten 103:63-Sieg, mit dem sich das Team von Andi Worenz auf Rang sechs vorschob. 

 

Roman Jagsch, Spieler St. Pölten: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wir haben super gespielt. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir unsere Offensive perfekt exekutiert und super getroffen. Nach der Pause haben wir nicht mehr mit so viel Energie gespielt, aber den Sieg sicher über die Zeit gebracht.“ 

Rashaan Mbemba, Spieler St. Pölten: „Wir haben von Anfang an gut gespielt, waren gut vorbereitet auf die Spielweise des Gegners. Außerdem haben wir wirklich gut getroffen. Es gab Momente, in denen wir vielleicht ein bisschen nachgelassen haben, aber wir haben den Kopf hochgehalten und verdient gewonnen.“

Paul Rotter, Spieler Timberwolves: „Wir haben uns Chancen ausgerechnet, aber wenn wir von Beginn an mit so wenig Intensität spielen, verlieren wir ein Spiel schon in der ersten Halbzeit. Im dritten Viertel haben wir gemerkt, dass wir zumindest eine Chancen haben. Wir müssen weiter trainieren. Beim nächsten Match geben wir wieder Vollgas.“  

Jakob Lohr, Spieler Timberwolves: „Sie haben in der ersten Halbzeit viel und hochprozentig getroffen, aber wenn wir mit mehr Intensität reingehen und defensiv unsere Job machen läuft die Partie anders. Im dritten Viertel haben wir gesehen, was möglich gewesen wäre.“

 

Beste Scorer: Cutuk 19, Schilder, Kaltenbrunner je 14, bzw. Nikolic 15, Szkutta 11, Lohr 9.