Bitterer Beigeschmack eines starken Returns in die Superliga

Nach einem herzzerreißenden Basketballkrimi der sich diesen Donnerstagabend in der bet-at-home Arena im Herzen Niederösterreichs abspielte, heißt es für unsere Wölfe jeglichen Frust abzuschütteln und mit dem gleichen Kampfgeist der zweiten Halbzeit dieses hochkarätigen Duells in die bevorstehende Partie in Gmunden zu starten.

 

24 Tage Trainingspause und zeitgleich Quarantäne für den Großteil der Mannschaft waren Vorboten einer fordernden Partie des SKN St. Pölten. Wie erwartet hatte man anfängliche Schwierigkeiten mit dem Druck des Gegners das sonst so souveräne Spiel aufzubauen. Trotz des frühen Ausfalls des Spielmachers Kelvin Lewis auf Seiten der Heimmannschaft ließ sich diese dadurch nicht beirren und wachte zu Beginn der zweiten Halbzeit mit flammender Leidenschaft auf, um erstmalig die Führung für sich zu beanspruchen. Natürlich ließen die Gäste aus Oberösterreich dies nicht unbeantwortet und konterten mit einer intensiven Full-Court Defense, die den St. Pöltnern sichtlich zu schaffen machte. Der Schlagabtausch gewann zunehmend an Qualität und so war ein ständiger Führungswechsel in der finalen Phase des Spiels das Ergebnis zweier Mannschaften, die unaufhörlich und unerbittlich für einen Sieg ihres Teams kämpften. Florian Trmal konnte mit einem spektakulären Fade-away Shot seinem seiner Truppe, 9 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit in eine vielversprechende Ausgangslage verhelfen. Der Gipfel der Spannung war erreicht als die Gastmannschaft ein letztes Mal in Richtung gegnerischen Korb marschierte – nach zwei verfehlten 3-Punkte Würfen konnte man fast den Sieg St. Pölten zuschreiben, doch wie aus dem Nichts konnte Jarvis Ray, der Welser Legionär den Ball mit Ablauf der Shotclock in den Korb tippen und somit den Sieg nach Wels holen.

 

Trotz der bitteren Niederlage konnte man erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen und stolz auf die vergangenen 40 Minuten zurückblicken. Mit umso mehr „Biss“ ist man nun bestrebt, wie vor der Corona Pause in Kapfenberg, nun auch auswärts in Gmunden ein Ausrufezeichen zu setzen, indem man den derzeit Drittplatzierten – die Swans – vor einer leeren heimischen Tribüne fordert. 

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