· 

Knappe Niederlage gegen die Gunners


SKN St. Pölten Basketball vs. UNGER STEEL Gunners Oberwart

74:80 (17:22, 33:43, 52:63)

Samstag, 17.30 Uhr – Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten 

 

Im ersten Spiel nach der Nationalteampause entwickelte sich zwischen St- Pölten und Oberwart von Beginn an ein knappes Spiel, in dem sich vor zunächst vor allem zwei Spieler in den Vordergrund spielten. Beim SKN agierte Philipp Jalalpoor auf Top-Niveau, während die Gunners von Renato Poljak getragen. Nach 15 Minuten hatte der Big-Man bereits 13 Punkte auf dem Konto, mit denen er hauptverantwortlich für die zwischenzeitliche 35:23-Führung war. Bis zur Pause (33:43) erfing sich der SKN zwar offensiv etwas, gegen Poljak fanden sie aber weiterhin kein Rezept. 

Weil Kelvin Lewis und Flo Trmal auch zu Beginn der zweiten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel fand, sah es zunächst nicht danach aus, als würde der SKN den Weg zurück in diese Partie finden. Zu eindimensional agierte St. Pölten in der Offensive, zu leichtfertig gingen sie mit ihren Chancen um. So vergrößerte sich Oberwarts Vorsprung nach und nach auf bis zu 20 Punkte. Doch St. Pölten gab sich noch nicht geschlagen, kämpfte sich – auch nachdem Renato Poljak verletzt ausgeschieden war – zurück ins Spiel. Weil auch Lewis erfolgreich Verantwortung übernahm, verkürzte der SKN den Rückstand auf vier Minuten vor Schluss auf 67:70. Mit einem And-One brachte Sebastian Käferle seine Gunners aber rechtzeitig wieder in die Spur, die schlussendlich zu einem 80:74-Sieg führte. 

 

Philipp Jalalpoor, Spieler St. Pölten: „Das war ein sehr hart umkämpftes Spiel, leider mit dem bitteren Ausgang für uns. Das lag sicher daran, dass wir nicht konstant die nötige Intensität gebracht haben. In manchen Phasen sah das wirklich gut aus, aber wir haben das nicht über 40 Minuten zusammengebracht.“ 

 

Florian Trmal, Spieler St. Pölten: „Wir haben in der Pause mit Paul Koroschitz leider einen wichtigen Spieler verloren (Kreuzbandriss, Anm.), wir müssen uns erst umstellen. Heute haben wir über drei Viertel mit wenig Energie gespielt. Wir sind zwar wieder herangekommen, aber man gewinnt im Basketballspiel nicht in fünf Minuten.“ 

 

Sebastian Käferle, Spieler Oberwart: „Das war das erwartet harte Spiel. Wir haben uns einen komfortablen Vorsprung herausgespielt, sind dann auch durch Renatos Ausfall ins Schwanken gekommen. St. Pölten hat schwierige Würfe getroffen, sich so zurückgekämpft. Aber am Ende haben wir solide gespielt und die wichtigen Rebounds geholt.“

 

Georg Wolf, Spieler Oberwart: „Gratuliere St. Pölten zur kämpferischen Leistung. Ich glaube, wir haben im Endeffekt verdient gewonnen. Ich hoffe Renato geht’s gut.“ 

 

Beste Scorer: Jalalpoor 21, Lewis 20, Kolaric, Marello je 11 bzw. Poljak 19, Alexander 18, Outerbridge 15.

 

Quelle: basketballaustria.at