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Niederlage zum Auftakt der Platzierungsrunde


SKN St. Pölten Basketball vs. BK IMMOunited Dukes

73:89 (14:30, 40:47, 60:64)

Samstag, 17.30 Uhr – Sport.Zentrum.NÖ, St. Pölten 

 

Obwohl Klosterneuburg mit einer veränderten Starting-Five ins Spiel ging, kamen die Gäste besser ins Spiel. Nach nicht einmal drei Minuten führten sie 10:2. Nach fünf St. Pöltner Punkten legten die Dukes einen weiteren 9:0-Run aufs Parkett, der SKN-Coach Andi Worenz endgültig zu einer Auszeit zwang. Diese brachte zunächst aber gar nichts: Bis auf 19 Punkte baute Klosterneuburg den Vorsprung aus, ehe der SKN sich mit Rückkehrer Lukas Böck im zweiten Viertel langsam erfing. St. Pölten saugte sich auf bis zu vier Zähler heran, zur Pause lagen sie 40:47 zurück. 

 

In Halbzeit zwei entwickelte sich endgültig ein offener Schlagabtausch. St. Pölten spielte mit viel Energie und bewies einmal mehr, dass sie es in der BSL auch ohne den angeschlagenen Liga-Topscorer Flo Trmal mit jedem aufnehmen können. Marko Kolaric sorgte nach 27 Minuten für die erste SKN-Führung des Spiels, die Klosterneuburg aber scheinbar wieder aufweckte. Plötzlich zeigten auch die Dukes wieder mehr Intensität und erarbeiteten sich so schnell wieder ein Sieben-Punkte-Polster. Nachdem St. Pöltens Philipp Jalalpoor 4:25 Minuten vor Schluss nach einem harten und unsportlichen Jakubowski-Foul mit einer Gesichtsverletzung ausschied, versuchte sich der SKN noch einmal aufzubäumen. Schlussendlich spielte Klosterneuburg den Sieg aber trocken nach Hause.

 

Marko Kolaric, Spieler St. Pölten: „Wir haben in der Defense keinen guten Job gemacht, vor allem die Transition-Defense war sehr schlecht. Gratulation an Klosterneuburg zu einem guten Spiel.“ 

 

Steven Kaltenbrunner, Spieler St. Pölten: „Wir haben den Ball viel schlechter bewegt als am Mittwoch, haben zu viel Eins-gegen-eins gespielt. Transition-Defense war katastrophal, im Endeffekt sind wir ihnen nur noch nachgelaufen und haben ihnen zugeschaut, wie sie Dreier treffen.“ 

 

Valentin Bauer, Spieler Klosterneuburg: „Zunächst wünschen wir Philipp Jalalpoor, dass die Verletzung nicht allzu ernst ist St. Pölten hat sehr brav gespielt. Wir haben einen sehr guten Start erwischt und haben das ganze Spiel davon profitiert. Im dritten Viertel hatten wir Probleme mit der Zone, dann haben wir das aber relativ trocken runter gespielt.“

 

Moritz Lanegger, Spieler Klosterneuburg: „Das war ein Auf und Ab auf beiden Seiten. Wir waren am Ende ein bisschen konstanter, wenn wir in Zukunft um einen Titel mitspielen wollen, müssen wir aber noch viel konstanter agieren.“

 

 

Beste Scorer:  Jalalpoor 18, Marello 13, Lewis 12 bzw. Blazevic 23, Hopfgartner 15, Bauer 12.

 

 

Quelle: basketballaustria.at