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Sensationeller Einzug ins Cup Final Four


SKN St. Pölten Basketball vs. Swans Gmunden

92:91 (27:19, 47:37, 71:67)

Mittwoch, 19 Uhr – Sport.Zentrum.NÖ, St. Pölten

 

Die Niederösterreicher, die ohne Trmal auskommen mussten, starteten sehr motiviert ins Spiel und erspielten sich binnen fünf Minuten eine zweistellige Führung. Das Timeout der Schwäne stoppte den „Niederösterreich-Express“ ein wenig, der SKN führte dennoch hochverdient nach dem ersten Viertel.

Die Oberösterreicher waren zu Beginn des zweiten Spielabschnittes wie ausgewechselt, schlossen nach zwei Minuten zu den Wölfen auf und zwangen den SKN-Coach zu einer Auszeit. Nun war das Spiel ausgeglichen und beide Mannschaften bereit für den Cup-Fight. Ein 10:2-Run vor der Pause verhalf St. Pölten zur 47:37-Pausenführung.

 

Die ersten Minuten gehörten den Schwänen, die bis auf wenige Punkte herankamen. Den Turnaround in der Partie schafften sie aber nicht, St. Pölten führte nach drei Vierteln mit vier Punkten. Zwei Dreier von Neo-Schwan Barton bedeuteten acht Minuten vor Schluss den Gleichstand. Kolaric erzielte nochmals die Führung, in weiterer Folge waren es aber die Gmundner die den Takt vorgaben. St. Pölten wirkte bereits müde, kein Wunder spielten mit Lewis, Jalalpoor und Marello drei Spieler durch. Zwei Minuten vor Schluss nahmen die Swans ein Timeout, das aber den St. Pöltner wieder Luft verschaffte, die vor der Schlussminute mit einem Punkt in Führung gingen. Ein Turnover von Murati mit anschließendem Foul wurde von Lewis nur mit einem getroffenen Freiwurf verwertet. Im Gegenzug versenkte Loveridge einen Dreier und Gmunden war wieder einen Punkt in Front. Das St. Pöltner Timeout fruchtete und Kolaric konnte sechs Sekunden vor dem Ende mit einem Lay-Up die Führung zurückerobern. Der letzte Angriff der Schwäne brachte nichts ein und so verabschiedete sich der Tabellenführer der Admiral Basketball Superliga aus dem Cupbewerb.

 

Andreas Worenz, Coach St. Pölten: Es war eine unheimliche Teamleistung, ein super Spiel für die Zuschauer und wir freuen uns jetzt auf das Final-Four.

Benjamin Marello, Spieler St. Pölten: Wir waren von Anfang an sehr konzentriert und haben eine sehr solide Partie gespielt. Wir haben definitiv noch Möglichkeiten uns zu verbessern und müssen weiter hart an unserem Spiel arbeiten.

 

Daniel Friedrich, Spieler Gmunden: Es war defensiv über das ganze Spiel gesehen, kein gutes Spiel von uns. Wir haben zu viele Punkte zugelassen, St. Pölten hat am Ende ihre Würfe getroffen und ganz knapp gewonnen.

 

Charles William Barton, Spieler Gmunden: Wir sind schlecht ins Spiel gestartet. St. Pölten hat uns vor kurzem geschlagen und deshalb von der ersten bis zur letzten Spielminute sehr viel Selbstvertrauen gehabt. Es ist ein Weckruf für uns, dass wir kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen dürfen.

 

Beste Werfer: Jalalpoor 22, Kolaric und Lewis je 18 bzw. Barton 21, Loveridge 18, Güttl und Murati je 16

 

 

Quelle: basketballaustria.at