Harter Kampf gegen das Schlusslicht

SKN St. Pölten Basketball – Vienna D.C. Timberwolves

73:64 (23:20, 34:37, 49:53)

Sonntag, 17.30 Uhr – Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten

 

In den ersten Minuten schien es, als würde der SKN St. Pölten Basketball den Spirit des Last-Minute-Sieges gegen Wels ins Heimspiel gegen die Timberwolves mitgenommen haben. Nach der schnellen 9:2-Führung warfen sich die jungen Wiener mit drei Dreiern in Folge aber ins Spiel, in dem sie zeigten, dass die starke Leistung der Vorwoche kein Zufall war. Immer wieder versuchte sich der SKN abzusetzen, immer wieder konterten die Timberwolves, die in der Schlussphase der ersten Halbzeit aufdrehten. Angeführt vom starken Peter Hofbauer legten sie einen 16:3-Run aufs Parkett und gingen mit einer 37:34-Führung in die Pause. 

Und die Wölfe kamen fokussiert aus der Kabine. In der Defensive agierten sie als starkes Kollektiv. Offensiv erwischte vor allem Hofbauer einen großartigen Tag. Zwischenzeitlich führte er die Wiener zu einer Zehn-Punkte-Führung, die St. Pölten aber mit spektakulären Dreiern wettmachte. So war das Spiel in der Schlussphase auf Messers Schneide, ehe ein And-One-Dreier des bis dahin völlig blassen Kelvin Lewis das Pendel doch noch in St. Pöltner Richtung ausschlagen lies. 

 

Jakob Szkutta, Spieler Timberwolves: „Wir haben schlecht begonnen, mit einer starken Energieleistung aber zurückgefunden und das Spiel auch unter Kontrolle gehabt. Im Endeffekt haben wir das Spiel aber verloren, weil wir zu unerfahren waren. Energie und Intensität war gut, aber wir müssen besser exekutieren, dann haben wir Chancen zu gewinnen.“

 

Peter Hofbauer, Spieler Timberwolves: „Wir haben über 30 Minuten gut als Team zusammengespielt, haben die Sachen, die wir uns vorgenommen haben, teilweise umgesetzt und waren auch deutlich vorne. Wir hatten dann leider ein Tief, das unserer fehlender Routine geschuldet war. An dem müssen wir arbeiten, hoffentlich machen wir das in den nächsten Spielen besser.“ 

 

Philipp Jalapoor, Spieler St. Pölten: „Das war eine super Teamleistung heute, am Ende sind wir noch einmal zusammengekommen und haben den Rückstand aufgeholt. Allerdings war das wie in den Wochen zuvor ein Auf und Ab, aber solche Spiele muss man am Ende auch gewinnen, gegen eine Mannschaft, die sehr gut war. Wir haben Reife bewiesen und einen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt heißt es weiterarbeiten, damit wir Konstanz reinbringen.“

 

Florian Trmal, Spieler St. Pölten: „Das war ein hartes Spiel. Wir sind gut reingekommen, dann haben wir schlechte Defense gespielt, sie haben offene Würfe getroffen. Ab dem dritten Viertel haben wir die Chancen genutzt, lange Offenses gespielt. Zum Schluss konnten sie uns nicht mehr stoppen, deshalb haben wir verdient gewonnen.“ 

 

Beste Scorer: Trmal 29, Jalalpoor 27, Lewis 8 bzw. Hofbauer 20, Nikolic 12, D’Angelo 10.

 

Quelle: basketballaustria.at