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Niederlage beim Meister

Kapfenberg Bulls vs. SKN St. Pölten Basketball

91:73 (17:14, 40:35, 65:59)

Samstag, 17.30 Uhr – Sporthalle Walfersam

 

Daran, dass Kapfenberg im Duell Meister gegen Aufsteiger motiviert in die Partie starten würde, gab es wohl keinen Zweifel. Immerhin hatten die Bullen nach ihrer Auftaktniederlage in der Vorwoche etwas gut zu machen. Die St. Pöltener hingegen konnten frei aufspielen. Die Truppe von Coach Andreas Worenz hatte bei ihrem Comeback in Österreichs höchster Spielklasse mit einem Kantersieg gegen Graz überzeugt. Dass das kein Zufall war, zeigten die Niederösterreicher auch in Kapfenberg von Anfang an. Trotz eines 4:0-Starts der Steirer ließ sich der SKN nicht verunsichern, sodass der Vorsprung des Meisters in Hälfte eins nie mehr als sechs Punkte betrug. Bei 40:35 für die von Bogic Vujosevic angeführten Bulls ging es in die Kabine. Überragender Mann auf Seite der St. Pöltener zu diesem Zeitpunkt erneut Florian Trmal.

In Viertel drei ging es in einer ähnlichen Tonart weiter, Kapfenberg stets leicht voran, aber der SKN ließ sich nicht abschütteln. Zwischenzeitlich stellte der Aufsteiger dank aggressiver Defense und einiger Steals sogar auf 49:49. Mit höherer Treffsicherheit vom Dreier und der Freiwurflinie gelang es dem Meister aus Kapfenberg aber erneut sich leicht abzusetzen. Somit starteten die Steirer mit einem Sechs-Punkte-Polster in den finalen Abschnitt. Dort hatte St. Pölten dann nicht mehr viel entgegenzusetzen – auch weil der zuletzt herausragende Kelvin Lewis einen eiskalten Tag erwischte. Das Kapfenberger US-Trio Jeremy Jones, Zach Braxton und Keenan Gumbs fand sich hingegen schon wesentlich besser zurecht als noch beim Saisonauftakt, sodass die Bullen schlussendlich einen ungefährdeten 91:73-Sieg einfahren konnten.

 

Willie Atwood, Spieler Kapfenberg: „Das Spiel war wirklich gut. Ich finde, wir haben als Team gespielt und zeitweise gute Defense gezeigt. Aber ich glaube, wir können noch viel besser werden. Auch wenn das ein guter Start war.“

 

Marino Sarlija, Spieler Kapfenberg: „Es war ein hartes Spiel, aber am Ende sind wir besser geworden und haben zueinander gefunden. Wir müssen weiterarbeiten und werden besser werden.“

 

Andreas Worenz, Head Coach St. Pölten: “Wir haben drei Viertel lang gut mitgehalten mit dem Meister. Aber drei Viertel waren dann halt zu wenig. Kapfenberg hat verdient gewonnen.“

 

Marko Kolaric, Spieler St. Pölten: „Es war ein gutes Spiel, wir haben ihnen drei Viertel lang nichts geschenkt. Dann haben die Bulls aber das Tempo erhöht und das Spiel für sich entschieden.“ 

 

Beste Scorer: Vujosevic 21, Jones 18, Gumbs 16 bzw. Trmal 29, Lewis und Jalalpoor je 12.

 

Quelle: basketballaustria.at