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Sieg zum Superliga Auftakt


SKN St. Pölten Basketball vs. UBSC Raiffeisen Graz 95:72 (22:21, 50:36, 68:55)

 

Beste Scorer: Lewis 36, Trmal 26, Jalalpoor 9 bzw. Beard 18, Brcina 13, Matic 12

 

Die Vorfreude in St. Pölten war groß. Nach fünfjähriger Pause wird in der niederösterreichischen Landeshauptstadt endlich wieder Erstliga-Basketball gespielt – und der SKN Basketball brannte auf die Rückkehr.

Schnell führte St. Pölten gegen Graz mit 11:4, ehe die Gäste nach fünf Minuten langsam ins Spiel fanden. Bis zur ersten Viertelpause verkürzten sie auf 21:22.

Mitte des zweiten Viertels riss der Faden der Steirer aber komplett, was auf St. Pöltner Seite vor allem Lewis eiskalt ausnützte. Der US-Guard traf aus allen Lagen und hatte schon zur Pause (34:48) 24 Punkte am Konto.

Von diesem Rückstand wusste sich Graz nicht mehr zu erholen. Der UBSC war in allen Belangen das schwächere Team und enttäuschte. Neben Lewis, der schlussendlich mit 36 Zählern bilanzierte, wusste beim SKN vor allem Trmal zu überzeugen: Der Forward steuerte zum 95:72-Sieg bei seiner Rückkehr nach St. Pölten 26 Punkte und 15 Rebounds bei.

 

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Andreas Worenz, Head Coach St. Pölten: "Das erste Spiel ist immer etwas ganz Besonderes. Die Fans haben uns super unterstützt und ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft und auf die Leistung, die sie heute gebracht hat."

 

Roman Jagsch, Spieler St. Pölten: "Wir haben von Anfang an Vollgas gegeben, defensiv gut gespielt und waren offensiv gut organisiert. So war der Sieg sicher verdient."

 

Ervin Dragsic, Head Coach Graz: "Ich muss mich zuerst bei den St. Pöltner Fans entschuldigen. Sie haben eine grausame Mannschaft aus Graz gesehen. Natürlich gratuliere ich dem SKN zum Sieg. Vor allem die jungen Spieler, die von der Bank gekommen sind, haben unseren „so genannten“ Profis gezeigt, wie man für Mannschaft und Verein zu kämpfen hat."

 

Anton Maresch, Spieler Graz: "Das war heute gar nichts von unserer Seite, wir sind mi null Energie raus gekommen. Das hat man dann am Spielstand gesehen. St. Pölten war einfach klar besser."