Fußball und Basketball gehen Kooperation ein

Der spusu SKN St. Pölten und der UBC St. Pölten gehen zukünftig einen gemeinsamen Weg. Der traditionsreiche St. Pöltner Basketballverein schlüpft unter die Dachmarke SKN und wird ab der kommenden Saison mit einem adaptierten SKN-Logo und den Vereinsfarben Blau-Gelb-Rot auftreten. 

 

Zielsetzung dieser Zusammenarbeit, die nach dem Vorbild des FC Bayern München und FC Bayern München Basketball geschmiedet wurde, ist eine Stärkung der Marke SKN, die Planung und Umsetzung gemeinsamer Marketing-Aktivitäten und die gemeinsame Nutzung vorhandener Ressourcen zur Begeisterung aller Sport-Fans, nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern in ganz Niederösterreich. Beide Vereine agieren weiterhin wirtschaftlich völlig eigenständig mit ihren jeweiligen Entscheidungsgremien. 

 

General Manager Andreas Blumauer freut sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit: „Unsere Vision ist es weiterhin den SKN zum dem Sportevent in Niederösterreich zu machen. Dazu ist mit der Integration der St. Pöltner Basketballvereins in die Marke SKN ein wichtiger Schritt gesetzt worden, um den St. Pöltner Sport an sich nachhaltig zu stärken und durch den einheitlichen Markenauftritt ein starkes Signal nach außen zu setzen. Hierbei ist die räumliche Nähe durch das Sportzentrum ein immenser Vorteil für diese Kooperation, der in Europa ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.“

 

Eine Ansicht, die Mag. Markus Mayer, Obmann-Stellvertreter der Basketballer nur unterschreiben kann: „Ich sehe die neu geschaffene Partnerschaft sehr positiv, da man die gemeinsamen Stärken beider Vereine herauskehren kann. Ich glaube auch, dass es bei vielen Sportarten, insbesondere Ballsportarten, so ist, dass sich Fußballinteressierte auch für Basketball interessieren und umgekehrt. Diese Tatsache soll beiden Sportarten in Zukunft unter der Marke SKN zum Vorteil werden.“

Das weitere Vorgehen in der neu geschaffenen Basketballabteilung des SKN St. Pölten ist für Obmann 

 

Dr. Alfred Muschik ebenfalls klar: „Die Zielsetzung für die nächste Saison lautet ganz klar Aufstieg in die erste Liga. Langfristig betrachtet wollen wir in drei bis fünf Jahren wieder zu den Top 4 Teams Österreichs gehören. Wobei es für uns alle im Verein oberste Priorität hat, unseren Werten stets treu zu bleiben. Mit jungen heimischen Talenten und einer sehr professionellen Nachwuchsarbeit wollen wir ein Aushängeschild für Österreichs Basketballsport und Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten sein."

 

Geschichte des St. Pöltner Basketballs: 

 

Der. St. Pöltner Basketball blickt auf eine lange Historie zurück. Mit Topstars wie Neno Asceric, Mike James (später NBA-Profi) oder Serguei Orekhov, aber auch heimischen Riesentalenten wie Alfred Muschik oder Christian Bauer war der in der niederösterreichischen Landeshauptstadt ansässige Klub in den 90ern Serienmeister. Der St. Pöltner Basketball hat zudem 62 Europacupspiele zu Buche stehen. Der wohl spektakulärste Erfolg gelang im Oktober 1996 mit einem 71:51 beim litauischen Serienchampion Schalgiris Kaunas, mit an Bord, wie heute, Alfred Muschik und Markus Mayer. Regelmäßig besuchten über 2.000 Fans die Europacup-Fights des St. Pöltner Basketballs. Aktuell agiert man in der 2. Bundesliga, in der man einen Meistertitel (2015/16), sowie zwei Vizemeistertitel (2016/17, 2018/19) erringen konnte. Nun schlägt man mit der Kooperation mit dem SKN St. Pölten ein neues Kapitel auf.