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Finalserie: Jennersdorf geht in Führung

Die Jennersdorf Blackbirds (#2) sind im ersten Spiel der „Best-of-3“-Finalserie in der ZWEITEN Basketball Bundesliga ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Mit einem 87:75-Heimsieg gegen den UBC St. Pölten (#5) übernahm der Vizemeister die 1:0-Führung in der „Serie“ und hat bereits am Ostermontag (17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ) in St. Pölten die Chance auf den Titelgewinn. In Spiel eins waren speziell ein starkes Rebounding und die bessere Wurfquote aus der Distanz (33% zu 22%) für die Burgenländer entscheidend – und Philipp Horvath, der mit 20 Punkten sein Career-High warf. 

 

Jennersdorf Blackbirds – UBC St. Pölten 87:75 (20:16, 43:35, 66:56)

Scorer Blackbirds: Horvath 20, Koch S. 17, Klepeisz, Moric je 13

Scorer UBC: Speiser 19, Böck L. 17, Koroschitz 9

 

Die Jennersdorf Blackbirds (#2) haben Finale eins der „Best-of-3“-Serie gegen den UBC St. Pölten (#5) für sich entschieden. Die Burgenländer siegten vor 650 Zuschauern im Aktivpark Güssing 87:75. Damit hat der amtierende Vizemeister bereits eine Hand am Meisterpokal und kann mit einem weiteren Sieg am Ostermontag in St. Pölten (17.00 Uhr, Sport.Zentrum NÖ) den Titel in der ZWEITEN Basketball Bundesliga holen. Es wäre der erste Meisterschaftsgewinn für die Blackbirds in ihrer noch jungen Vereinsgeschichte. Der UBC – er steht seit seiner Ligazugehörigkeit in der Saison 2014/15 bereits zum vierten Mal im Finale – hat erst einmal das Auftaktspiel verloren. Gleich im „Premierenjahr“ zogen die Niederösterreicher dann mit 0:2 gegen die Timberwolves den Kürzeren.

Bis auf wenige Momente in den Anfangsminuten hatten die Jennersdorf Blackbirds im ersten Finalspiel stets die Führung inne. Bis Mitte des zweiten Abschnitts hielt St. Pölten Schritt, lag nur drei bis fünf Punkte zurück. Philipp Horvath – er erzielte am Ende mit 20 Punkten sein neues Career-High – brachte die Seinen dann per And-1 und Dreipunkter erstmals komfortabler in Führung (39:30 | 17. Min). Diesen Vorteil baute Sebastian Koch auf +12 aus (43:31 | 19. Min). Diesen behaupteten die Blackbirds dann bis zum Ende – und siegten schlussendlich souverän mit 87:75. Neben seiner gewohnt starken Team-Defense zeigte Jennersdorf auch eine überragende Performance am Rebound (39:24). Daraus kontrollierte der Vizemeister das Tempo im Spiel und schlussendlich das Spiel. Neben Philipp Horvath punkteten drei weitere Jennersdorfer zweistellig. Bei St. Pölten warfen lediglich Martin Speiser (19 PTS) und Lukas Böck (17 PTS) mehr als neun Punkte. 

Am Ostermontag (17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ) wird die Finalserie in Niederösterreich fortgesetzt. Der UBC St. Pölten – der im Grunddurchgang das Heimspiel gegen die Blackbirds für sich entschieden hat – hofft auf seine Heimstärke. Er hat heuer neun seiner dreizehn Heimspiele gewonnen. Beim 68:60-Erfolg über die Blackbirds bot die Mannschaft von Andreas Worenz eine überragende Defensivleistung. Die braucht es wohl auch, um einen Showdown um den Titel zu erzwingen. 

 

Stimmen zu Finale #1:

 

Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Unsere Intensität in der Defensive und am Rebound waren heute wieder ausschlaggebend für den Erfolg. Wir haben aber in einigen Bereichen noch viel Luft nach oben und wissen, dass uns am Montag in St. Pölten ein harter Fight erwartet. Danke an die Fans für die starke Unterstützung!“

 

Philipp Horvath, Spieler der Blackbirds: „Wir sind heute stark als Team aufgetreten und konnten durch gute Offensivaktionen und Arbeit am Rebound das Spiel schlussendlich gewinnen. Doch noch ist nichts entschieden, in der Serie steht es lediglich 1:0 und deshalb fahren wir am Montag mit voller Konzentration zum Auswärtsmatch. Danke an unsere Fans für die unglaubliche Unterstützung, die uns dank dem rappelvollen Fanbus auch in St. Pölten erwarten wird.“

 

Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Wir müssen unseren Heimsieg aus der Regular Season wiederholen, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen.“

 

Quelle: oebl.at

Foto: Wolfgang Mayer